NLP-Lexikon
NLP-Begriffe nüchtern erklärt
Jeder Eintrag beginnt mit einer Definition in ein, zwei Sätzen. Danach kommen ein Beispiel aus Führung, Gespräch oder Team und die Grenzen der Methode. Wo die Forschung wenig hergibt, steht das dabei.
Drei Perspektiven
Training
Methoden verstehen und sicher anwenden.
Coaching
Klarer entscheiden und konsequenter handeln.
Consulting
Vorhaben strukturieren und Teams ausrichten.
Alle Begriffe im Überblick
Die Auswahl folgt den Inhalten, die eine NLP-Practitioner-Ausbildung üblicherweise abdeckt. Zu vier Begriffen gibt es bereits einen ausführlichen Beitrag im Blog, dorthin führen die Links direkt.
Blogbeitrag
Ankern
Ankern verknüpft einen Reiz, etwa eine Geste oder ein Wort, mit einem inneren Zustand, damit sich der Zustand später über den Reiz wieder abrufen lässt.
Was ein Anker leistet und wo er endetLexikoneintrag
Chunking
Chunking bezeichnet im NLP den bewussten Wechsel der Abstraktionsebene. Beim Chunk Up gehen Sie vom Einzelfall zum Zweck, beim Chunk Down zerlegen Sie eine allgemeine Aussage in konkrete Teile, und beim lateralen Chunking suchen Sie eine andere Möglichkeit auf derselben Ebene.
Chunking erklärtLexikoneintrag
Kalibrieren
Kalibrieren heißt, bei einem bestimmten Menschen zu beobachten, welche sichtbaren und hörbaren Signale mit welchem Zustand einhergehen. Danach bemerken Sie Veränderungen bei genau dieser Person, statt allgemeine Regeln der Körpersprache anzuwenden.
Kalibrieren erklärtLexikoneintrag
Logische Ebenen
Die logischen Ebenen sind ein NLP-Modell von Robert Dilts, das Aussagen und Probleme nach Ebenen ordnet: Umwelt, Verhalten, Fähigkeiten, Werte und Glaubenssätze, Identität und Zugehörigkeit. Es soll zeigen, auf welcher Ebene ein Problem liegt und wo eine Veränderung ansetzen muss.
Logische Ebenen erklärtBlogbeitrag
Meta-Modell
Das Meta-Modell ist eine Sammlung von Klärungsfragen, mit denen Sie Auslassungen, Verallgemeinerungen und Verzerrungen in Aussagen aufdecken.
Beispielsätze und passende FragenLexikoneintrag
Milton-Modell
Das Milton-Modell ist eine Sammlung von Sprachmustern, die bewusst allgemein und mehrdeutig bleiben, damit Zuhörende sie mit eigener Bedeutung füllen. Richard Bandler und John Grinder haben es aus der Sprache des Psychiaters und Hypnotherapeuten Milton H. Erickson abgeleitet.
Milton-Modell erklärtLexikoneintrag
Ökologie-Check
Der Ökologie-Check ist eine Prüfung, bevor Sie ein Ziel verfolgen oder eine Veränderung umsetzen. Sie fragen, welche Folgen sie für Ihre anderen Ziele, Ihre Gesundheit und die Menschen um Sie herum hat und was Sie dafür aufgeben.
Ökologie-Check erklärtLexikoneintrag
Pacing und Leading
Pacing heißt, an das anzuschließen, was Ihr Gegenüber gerade erlebt, sagt oder tut. Leading heißt, von diesem gemeinsamen Ausgangspunkt aus eine neue Richtung vorzuschlagen.
Pacing und Leading erklärtBlogbeitrag
Rapport
Rapport bezeichnet eine Arbeitsbeziehung, in der zwei Menschen einander zuhören und Einwände äußern können, ohne dass die Beziehung darunter leidet.
Warum Spiegeln dafür nicht reichtBlogbeitrag
Reframing
Reframing gibt einem Verhalten oder Ereignis eine andere Bedeutung oder zeigt einen Kontext, in dem es nützlich ist.
Beispiele für beide Arten des ReframingsLexikoneintrag
Repräsentationssysteme
Repräsentationssysteme sind im NLP die Sinneskanäle, über die Menschen Erfahrungen wahrnehmen und innerlich darstellen: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch, kurz VAKOG. Die bekannte Zusatzannahme, jeder Mensch bevorzuge einen Kanal und verrate ihn durch Wortwahl und Blickrichtung, hat sich in Studien nicht bestätigt.
Repräsentationssysteme erklärtLexikoneintrag
Submodalitäten
Submodalitäten sind die Eigenschaften innerer Vorstellungen, also wie groß, hell und nah ein inneres Bild ist, wie laut ein innerer Ton klingt oder wo im Körper ein Gefühl sitzt. NLP nimmt an, dass sich das Erleben einer Erinnerung verändert, wenn man diese Eigenschaften verändert.
Submodalitäten erklärtLexikoneintrag
Timeline (Zeitlinie)
Die Timeline, auf Deutsch Zeitlinie, beschreibt, wie ein Mensch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seiner Vorstellung räumlich anordnet, etwa hinter sich und vor sich oder von links nach rechts. Timeline-Arbeit nutzt diese Anordnung, um Erinnerungen und Pläne mit Abstand zu betrachten.
Timeline (Zeitlinie) erklärtLexikoneintrag
Wahrnehmungspositionen
Wahrnehmungspositionen sind Blickwinkel, aus denen Sie eine Situation nacheinander betrachten: aus Ihrer eigenen Sicht, aus der Sicht des Gegenübers und aus der Sicht eines unbeteiligten Beobachters. Die Übung soll ein Gespräch oder einen Konflikt vollständiger erfassen, als es aus der eigenen Position allein gelingt.
Wahrnehmungspositionen erklärtLexikoneintrag
Wohlgeformte Ziele
Wohlgeformte Ziele erfüllen eine Reihe von Kriterien aus dem NLP. Sie sind positiv formuliert, liegen im eigenen Einfluss, lassen sich an konkreten Wahrnehmungen überprüfen und passen zum restlichen Leben.
Wohlgeformte Ziele erklärt
Die Begriffe im Gespräch üben
Ob Sie in einem echten Gespräch genauer hinhören und klarer fragen, zeigt sich erst beim Üben. Im NLP-Training arbeiten wir mit Situationen aus Ihrem Berufsalltag. Was eine Practitioner-Ausbildung kostet und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen, steht im Überblick zu Kosten und Dauer der Ausbildung.