Zitat: Chancen

„Wenn es eine Chance zum Umdenken gibt, dann gibt es auch eine Chance zum Umdenken in der Krise.“

Richard David Precht, (*1964)

Die 6 Kategorien der Facilitationsarten von John Heron

Was ist das Facilitationsarten-Modell?

Das Facilitationsarten-Rahmenwerk von John Heron unterscheidet 6 Kategorien, um eine Reihe von vorhandenen therapeutischen Interaktionen zwischen einem Klienten und dem Coach zu analysieren. Heron definiert die Intervention als einen identifizierbaren Teil von verbalem und/oder nonverbalem Verhalten, der zum Service eines Coaches an seinen Klienten gehört.

Ursprung des Facilitationsarten-Rahmenwerks

John Heron (*1928) ist ein Pionier in der Kreation einer mitwirkenden Forschungsmethode in den Sozialwissenschaften. Heron ist bekannt für seine Arbeit über Interventionsarten.

Ein frühes Modell (1975) von Heron wurde Six Category Intervention Analysis oder auch Six Facilitative Interventions genannt und setzte sich aus 6 Facilitationsarten in zwei Hauptkategorien zusammen:

  1. Autoritative Interventionen. Der Moderator nimmt eine dominierendere oder bestimmendere Rolle an, indem er Verantwortung für und im Namen des Klienten übernimmt.
    1. Verordnende Intervention. Führt den Klienten durch das Geben von Ratschlägen und Anweisungen.
    2. Informative Intervention. Versucht dem Klienten Wissen, Informationen und Bedeutung durch das Geben von Anweisungen zu vermitteln.
    3. Konfrontierende Intervention. Hinterfragt das Verhalten oder die Haltung des Klienten durch direktes Feedback.
  2. Facilitative Interventionen. Der Moderator versucht den Klienten zu ermöglichen, autonomer zu werden und mehr Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
    1. Reinigende Intervention. Hilft dem Klienten beim Ausdrücken und Überwinden von emotionalen Gedanken oder Gefühlen. Empfindet dem Klienten nach.
    2. Katalytische Intervention. Hilft dem Klienten beim Reflektieren, Entdecken und Lernen. Stellt Fragen.
    3. Unterstützende Intervention. Baut das Vertrauen von Klienten auf. Lobt, schätzt und unterstützt den Klienten.

Später verfeinert Heron sein Modell in 6 Dimensionen und 3 Entscheidungsmodi und nennt es: das Facilitationsarten-Modell.

Gebrauch der Facilitationsarten. Anwendungen

  • Lernen, unterrichten, Knowledge Management
  • Coaching, Mentoring, Mediation, Consulting

Stärken des Facilitationsarten-Modells. Nutzen

  • Schafft Bewußtsein über vorhandene und mögliche Arten zu helfen.
  • Rahmenwerk, um Unterrichts- und Beratungsarten zu kommunizieren und zu diskutieren.
  • Kann sowohl auf Individual- als auch auf Gruppenebene angewendet werden.

Einschränkungen des Facilitationsarten-Rahmenwerks. Nachteile

  • Um die Facilitationsart in autonome Formen verändern zu können, sind Änderungen im Verhalten, in den Werten und in den Fähigkeiten notwendig.
  • Vom Lektor zum Facilitator, vom Experten zum Mentor, von Kontrolle zu Risiko, von Struktur zu Unklarheit.
  • Nicht alle Personen sind für fortgeschrittene Arten von Hilfe bereit. „Ich brauche Sie nur, um mir zu sagen, was ich jetzt tun soll“.

Zitat: Management

Management ist Nichts anderes als die Kunst, andere Menschen zu motivieren.“

Lee Iacocca (*1924)

Erklärung der 14 Principles of Management (14 Prinzipien des Managements) von Henri Fayol

Einer der sehr bekannten Managementtheoretiker ist der Franzose Henri Fayol. Seine Veröffentlichungen zeigen, dass er auch viele praktische Einflüsse aus seiner Tätigkeit als Geschäftsführer mit in seine Theorien einfliessen lies. Wer sich von den Worten, wie z.B. “Befehl” nicht abschrecken lässt, erhält den ein oder andere wertvollen Tips zum Umgang mit Mitarbeiten und den Aufgaben eines Managers.

Die 14 Managementgrundsätze von Henri Fayol (1841-1925) sind:

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Einfachheit

Ist es möglich, dass jemand einfach mal so sein 1 Million Dollar Geschäftsmodell für jeden nachvollziehbar und total simpel erklärt? Vishen Lakhiani hat jetzt genau das gemacht. Bei einer Präsentation liefert er eine aus meiner Sicht tolle Performance und erklärt nebenbei wie er sein Geschäft aufgebaut hat und damit innerhalb der ersten 18 Monate $930,000 verdient hat. Hier das Video…

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High Performance Marketing

Die Gurus des Internet Marketing erzählen häufig über die Wichtigkeit einer so genannten Mailling List. Es handelt sich dabei um eine Liste von E-Mail Adressen die zum Beispiel in einem Account bei aWeber oder Mailchimp gespeichert sind und so direkt angeschrieben werden können. Meist handelt es sich dabei nicht nur um einen Newsletter, sondern auch gezielt Werbung für eigene Produkte. Es wird gesagt: Das Geld ist in dieser Liste. [Read more...]

Generalisierung

In manchen Bereichen nennt man es auch einfach Faselindikator. Sowohl im Beruf als auch im privaten Bereich werden gerne einmal diese Generalisierungen in das Gespräch eingebracht um „Dinge“ etwas unpräzise und ungenau auszudrücken. Hierbei können Sie unterschiedliche Arten nutzen um ihre Generalisierung geschickt zu platzieren… [Read more...]

Zielfindung

Erfolgreich im Leben zu sein bzw. zu werden hört sich in vielen Motivationsseminaren und ähnlichen Veranstaltungen meist ziemlich einfach an. So heißt es: „formuliere dein Ziel, dann arbeite daraufhin und du wirst dein Ziel erreichen.“ Auch im Coaching geht es häufig darum ein Ziel zu definieren und dann darauf hin zu arbeiten. Warum aber klappt das bei vielen Leuten eben doch nicht dieses einmal gesteckte Ziel zu erreichen? [Read more...]

Das Scheitern des traditionellen Fertigungsprozesses in der Softwareentwicklung

Fragt man Menschen, die in der Softwareentwicklung arbeiten, wo die Probleme sind in der Softwareentwicklung sind. Erhält man stets die Antwort: in der Testphase. Dort fehlt zum Beispiel eine vollständige Dokumentation oder das Produkt enthält zu viele Fehler. Für die japanischen Automobilhersteller wäre ein solcher Zustand unhaltbar. Qualität in ein Produkt zu testen und die erforderliche Nacharbeit zu leisten wird im  japanischen mit dem Begriff  „Muda“  betitelt. „Muda“  bedeutet übrigens Abfall. Im Gegensatz zu dem westlichen Ansatz, wonach man eben mit Fehlern in der Software leben müsse, wurde damals das Problem in Japan angegangen. Toyotas Chef Ingenieur in den 1950er-Jahren konnte das nicht akzeptieren. Wenn ein Problem bekannt wurde, muss auch nach der Ursache geforscht werden und diese muss beseitigt werden.

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Management by objectives

Management by objectives ist ein klassisches Prinzip für Sie um Ihren Fokus auf die wichtigen Aktivitäten zu lenken. Der Begriff wurde von Peter Drucker, einem klassischen Business Thinker, in seiner 1954 erschienenen Arbeit „The Practice of Management“ geprägt.

Management by objectives soll sicherstellen, dass Sie den Wald trotz der vielen Bäume noch sehen können. Häufig sind Menschen in ihrer täglichen Arbeit so eingebunden, und diese Aufgaben verbrauchen ihre ganze Zeit. Nach einiger Zeit sind diese Aufgaben Teil Ihres Tagesablaufs und Sie werden nur noch viel zu selten hinterfragt. Können Sie zu all Ihren täglichen Aufgaben noch präzise und detailliert den Sinn erklären? Welchem Ziel dienen ihre täglichen Aufgaben?

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